14.6. bis 19.6.2013
AlpenCross spezial, Teil 2: Kalterer See -- Rosenheim
(ca. 315 km, 2600 Höhenmeter Anstieg)


Bergpanorama am Inntal
Während Teil 1 unseres AlpenCross spezial uns von Chur bis in die Südalpen in die Gegend von Bozen führte, geht es im zweiten Teil wieder nach Norden — Richtung Heimat. Ziel ist Rosenheim (EC-Bahnhof). Im zweiten Teil haben wir zwar „nur noch“ einen Alpenpass zu überwinden. Insgesamt fallen aufgrund der hügeligen Strecke dann aber mehr Höhenmeter als gedacht an. Dafür gibt es bis zum Schluss immer wieder herrliche Bergpanoramen.


Die Etappen:

 
6. Tag: Kalterer See Bozen Klausen
(60 km, 480 HM)

Freitag, 14.6.2013

Nach kurzer Fahrt erreichen wir heute zunächst den südlichsten Punkt unserer AlpenCross-Tour. Dann geht es schnurstracks nach Norden, zunächst relativ flach entlang der Etsch bis Bozen, dann durch das enge Eisacktal bis Klausen. Die Radstrecke ist gut ausgebaut. Im Eisacktal fahren wir größtenteils auf einer ehemaligen Eisbahntrasse. Daher halten sich die Steigungen in Grenzen.

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Bozen: Walther-Platz.


7. Tag: Ruhetag
Samstag, 15.6.2013

Heute machen wir zur "Erholung" eine Wanderung. Zuerst geht es rauf zum Kloster Säben und dann weiter auf dem so genannten Keschtn-Weg nach Pardell. Von dort aus geht es noch ein Stück weiter hoch bis Verdings. Bei der Hitze, die heute wieder herrscht, eine durchaus schweißtreibende Angelegenheit. Zurück auf dem Zeltplatz gehen wir im Pool schwimmen -- das ist wie Urlaub! Zum Abendessen gehen wir ins Restaurant "Alte Post" am Marktplatz.
Klausen: "Versteckter" Aufgang zum Kloster Säben.

8. Tag: Klausen – Brixen Sterzing (ca. 50 km, 650 HM)
Sonntag, 16.6.2013

Bereits nach wenigen, locker geradelten Kilometern erreichen wir Brixen, dem wir einen kurzen Besuch abstatten. Weiter geht es dann mit Hügeln und zum Teil auch längeren Steigungen über Franzensfeste und Mittewald zum Campingplatz bei Sterzing. Die Anstiege -- aber auch die Hitze -- machen die heutige Etappe zu einem schweißtreibenden Unterfangen. Zum Abendessen radeln wir dann noch in die Altstadt von Sterzing.

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Blick in die Altstadt von Brixen.


9. Tag: Sterzing – Brenner Rinn
(ca. 70 km, 1100 HM)
 
Montag, 17.6.2013

Die Etappe beginnt mit stärkeren Steigungen. Hinter Gossensass bringt uns eine ehemalige Bahntrasse bequem den Brennerpass hinauf. In Österreich geht es auf der Straße rasant abwärts bis Steinach. Um dem Verkehr zu entgehen, nehmen wir die hügelige Strecke über die Ellbögen.

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Eisacktalradweg kurz vor Brenner


10. Tag: Rinn – Rattenberg – Kufstein
(90 km, 280 HM)
Dienstag, 18.6.2013

Heute geht es zunächst rasant hinunter ins Inntal. Aber erst ab Schwaz fahren wir überwiegend am Ufer entlang. In der sehenswerten Fußgängerzone von Rattenberg machen wir Rast. Dann geht es weiter bis Kufstein. Unser Zeltplatz liegt oberhalb der Stadt idyllisch in einem Seitental.

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Kufstein


11. Tag: Kufstein – Rosenheim
(ca. 45 km, 70 HM)

Mittwoch 19.6.2013

Unsere letzte Etappe führt uns zurück nach Deutschland. Wir genießen ein letztes Mal die Bergpanoramen. Da die Strecke am stark kanalisierten Inn etwas eintönig wird, nehmen wir vor Rosenheim den Weg durch die Innauen vorbei am Heppinger See.

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Inntal-Radweg (Bayern)


Zusammenfassung und Streckenübersicht

Vom Kalterer See bis zum Brennerpass fahren wir auf einer gut ausgebauten Radstrecke praktisch ohne Autoverkehr. Da die Strecke überwiegend auf ehemaligen Bahntrassen verläuft, halten sich stärkere Steigungen in Grenzen -- aber es gibt sie! In Österreich ändert sich das Bild komplett: Eine ausgewiesene Radstrecke existiert nicht und wir müssen mit Straßen und Autoverkehr vorlieb nehmen. Das ist am Anfang zu verschmerzen, da es zunächst mit starkem Gefälle abwärts geht. Um dem stärkeren Verkehr im Großraum Innsbruck zu entgehen, nehmen wir die hügelige Straße über die so genannten Ellbögen in Kauf. Auch der zweite Teil unserer Alpentour hat landschaftlich viel zu bieten: Bis zum Schluss begleitet uns eine grandiose Bergkulisse!

Hinweis: Die GPS-Tracks sind in GPSies dokumentiert.
Übersichtskarte AlpX spezial 2013

 
Lob und Tadel an den Verfasser

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