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Sonntag, 11.7.2004, 3. Etappe: Kirn -- Bingen (65 km)

Von Kirn nach Bad Kreuznach

Damit wir pünktlich in Bingen ankommen und unseren Zug bekommen, stehen wir heute schon um 7 Uhr auf! Etwas später kommt auch die Sonne heraus und trocknet unsere Zelte. Am Vorabend und in der Nacht hatte es leicht geregnet. Trotz des frühen Aufstehens kommen wir erst um 9.45 Uhr vom Zeltplatz weg.

Frühstück auf dem Zeltplatz in Kirn
Frühstück auf dem Zeltplatz in Kirn
 

Das Radfahren ist heute sehr angenehm. Dafür sorgt der gut ausgebaute Nahe-Radweg: Sehr gute Beschilderung, meist breit ausgebaut, gut asphaltiert und -- in Richtung Bingen -- immer leicht abschüssig.


Der Nahe-Radweg (1)
 


Der Nahe-Radweg (2)
 

Nur zwischen Bad Sobernheim und Bad Münster am Stein gibt es eine stärkere Steigung, weil der Weg wohl aus Platzgründen das enge Tal verlassen muss. Die ca. 35 Höhenmeter lohnen sich aber, da wir von oben einen schönen Blick ins Tal und auf den kleinen Ort Oberhausen haben.


Das Nahetal bei Oberhausen

Oberhausen
Oberhausen an der Nahe
 

Ansonsten wird uns heute ein Wechsel aus dunklen Wolken und Sonne geboten. Als gegen Mittag einmal die dunklen Gewitterwolken von Sturmböen begleitet über das Tal ziehen rechnen wir schon mit einem Wolkenbruch -- der aber ausbleibt.

Vor Bad Münster am Stein bekommen wir noch ein besonderes Naturschauspiel geboten. Der Radweg führt uns am Rotenfels vorbei. Dieser bildet die höchste Steilwand nördlich der Alpen mit einer Höhe von 237 Meter über dem Meeresspiegel (ca. 2 km breit).

Rotenfels
Der Nahe-Radweg entlang des Rotenfelses

Aber die Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein Ebernburg hat noch mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten: Über dem Stadtteil Ebernburg erhebt sich auf einem Hügel die gleichnamige Burg. Und genau gegenüber der Altstadt von Bad Münster am Stein erhebt sich der Rheingrafenstein, ein 136 Meter hoher Felsen auf dessen Spitze sich die Burgruine Rheingrafenstein befindet.

Burg Ebernburg
Burg Ebernburg

Rheingrafenstein
Der 136 Meter hohe Fels "Rheingrafenstein"
 

Um ca. 13 Uhr kommen wir in Bad Kreuznach an. Dort machen wir auf der Terrasse des "Körnchens" -- direkt am Naheufer und mit Blick auf die alten Brückenhäuser -- Rast.

Die Brückenhäuser über die Nahe
Der "Fahrradparkplatz" des Körnchens mit Blick auf die Brückenhäuser über die Nahe

Neben den leckeren Mahlzeiten, die es dort gibt, ist die Hauptattraktion das bequeme "Freiluft"-Sofa, das wir sofort in Beschlag nehmen.

Die Terrasse des Körnchens
Die Terrasse des "Körnchens" mit Freiluft-Sofa
 

Beim Verlassen von Bingen kommen wir noch am Telekom-Brunnen vorbei, dem wir natürlich besondere Beachtung schenken.

Der Telekombrunnen in Bad Kreuznach
Der Telekom-Brunnen in Bad Kreuznach (Foto: Ralf)
 

Von Bad Kreuznach nach Bingen

Zwischen Bad Kreuznach und Bingen ist der Radweg selbst auch noch sehr gut -- besonders die Radwegmarkierungen am Boden an "kritischen" Stellen --, aber landschaftlich ist es nicht mehr so schön wie vorher.

Der Nahe-Radweg zwischen Bad Kreuznach und Bingen
Der Nahe-Radweg zwischen Bad Kreuznach und Bingen
 

Aufgrund des guten Radwegs und des leichten Gefälles -- ca. 70 - 80 Höhenmeter  zwischen Kirn und Bingen -- sind die letzten Kilometer also schnell gefahren und um ca. 15.45 Uhr kommen wir in Bingen an, nach ca. 65 km. Dort begeben wir uns zuerst zur Nahe-Mündung.

Die Nahemündung
Nahemündung mit Mäuseturm und Burg Ehrenfels auf der anderen Rheinseite (Foto: Ralf)
 

Anschließend machen wir einen Abstecher in die Altstadt, wo wir (von unten) einen Blick auf Burg Klopp werfen.

Bingen -- Burg Klopp
Burg Klopp von der Altstadt aus gesehen
 

Später geht es mit dem IC zurück nach Düsseldorf. Das Fahrradabteil wird ziemlich voll. Wir sind nicht die einzigen, die ihre Radtour in Bingen enden lassen.

Die Rückfahrt mit dem IC
Rückfahrt mit dem IC

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